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Neueste Nachrichten von Ziegenhagen Rechtsanwälte, den Fachanwälten für Arbeitsrecht
 
Ein „wohlwollendes“ Zeugnis schließt negative Aussagen über Führung und Leistung nicht aus
Auch bei wohlwollendem Zeugnis kann der Finger nach unten gehen.
Zeugnis

Ein „wohlwollendes“ Zeugnis schließt negative Aussagen über Führung und Leistung nicht aus

Berlin, den 07. November 2013 Der Arbeitgeber ist zwar verpflichtet, ein „wohlwollendes“ Zeugnis auszustellen. Das hindert ihn aber nicht, den Arbeitnehmer wahrheitsgemäß zu beurteilen. Das schließt eine schlechte Benotung ein, entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

 
Lexikon
 
Krankheit. Wann muss ich mich krank melden?
 
Abfindung. Wie viel Geld bekomme ich?
 
Krankheit. Wann darf mein Chef kündigen?
 
 
 
Arbeitsrecht

Kundenschutz durch Mandantenübernahme-klausel – nicht immer einfach!

 
Kundenschutz durch Mandantenübernahme-klausel – nicht immer einfach!

Berlin/Schleswig-Holstein, 1. Juli 2014 Das im Arbeitsvertrag vereinbarte Wettbewerbsverbot für den Fall der Kündigung ist unter umständen unwirksam, wenn sie die Pflicht umgeht, für ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot eine Karenzentschädigung zu zahlen - entschieden die Richter am LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 1. Juli 2014 - 1 Sa 392/13. 

Der Fall:

Der Arbeitnehmer war jahrelang als angestellter Steuerberater tätig. Im Arbeitsvertrag vereinbarten die Parteien u. a. ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot für den Fall der Kündigung. Darin heißt es:

Organisatorisches

Wir sind umgezogen!

 
Wir sind umgezogen!

Am 20. Juni 2014 haben Ziegenhagen Rechtsanwälte den Gendarmenmarkt verlassen und sind in ihr neues und größeres Büro unweit des Alexanderplatzes gezogen.

Sie finden uns nun in unseren neuen Räumen in der

Schönhauser Allee 10-11 in 10119 Berlin.

Telefon- und Faxnummer sowie unsere E-Mailadressen bleiben bestehen.

Wir freuen uns, Sie in unseren neuen Räumen begrüßen zu dürfen.

 
 
Arbeitsrecht

Fataler Irrtum beim adäquaten Gehalt

 
Fataler Irrtum beim adäquaten Gehalt
Berlin/Schleswig-Holstein, 17. Oktober 2013 Eine Weigerung des Arbeitnehmers zu arbeiten, weil sein Gehalt zu niedrig sei, kann rechtmäßig sein. Jedoch geht ein Irrtum dabei zu seinen Lasten. Da das für bestimmte Arbeiten gezahlte Gehalt korrekt war, führte die Weigerung des Arbeitnehmers zu einer rechtmäßigen fristlosen Kündigung, entschieden die Richter am LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 17.10.2013 - 5 Sa 111/13.---------- Von Fachanwalt für Arbeitsrecht Ivailo Ziegenhagen -------------Der Fall:
Ein Arbeitnehmer hat für bestimmte Arbeiten ...
Kündigungsschutz

Wut tut selten gut!

 
Wut tut selten gut!

Berlin/Hessen, 5. August 2013 Ein Account-Manager hatte im Streit mit seinem Arbeitgeber um Tantiemen diverse Daten von verschiedenen Servern des Arbeitgebers gelöscht. Dieser kündigte daraufhin fristlos das Arbeitsverhältnis. Zu Recht, wie die Richter am LAG Hessen (LAG Hessen, Urteil vom 05.08.2013 - 7 Sa 1060/10) entschieden.

 
 
Arbeitsrecht

Waren Sie nicht schon einmal hier?

 
Waren Sie nicht schon einmal hier?

Berlin/Baden-Württembert, 26. September 2013 Wenn ein Arbeitnehmer zuvor schon bei einem Arbeitgeber tätig war, ist eine spätere sachgrundlose Befristung ausgeschlossen. Und zwar egal, wie lange die vorherige Tätigkeit zurück liegt. Das entschied das LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.09.2013 - 6 Sa 28/13.

Betriebsräte

Betriebsratsanhörung in der Probezeit

 
Betriebsratsanhörung in der Probezeit

Berlin/Erfurt, 12. September 2013 – Auch bei Kündigungen in der Probezeit muss der Betriebsrat vorher gehört werden. Sofern diese auf personenbezogenen Werturteilen beruht, genügt der Arbeitgeber den Anforderungen des § 102 BetrVG, wenn er dem Betriebsrat das Werturteil mitteilt. Das entschieden die Richter am Bundesarbeitsgericht mit Beschluss vom vom 12.9.2013, 6 AZR 121/12.

 
 
Lohn und Gehalt

Nun auch LAG Schleswig-Holstein: Verbot befristeter Leiharbeit bei dauerndem Beschäftigungsbedarf

 
Nun auch LAG Schleswig-Holstein: Verbot befristeter Leiharbeit bei dauerndem Beschäftigungsbedarf

Berlin/Schleswig-Holstein, 8. Januar 2014 – Das Arbeit-nehmerüberlassungsgesetz verbietet die auch nur befristete Beschäftigung von Leiharbeitnehmern, wenn sie einen dauerhaft anfallenden Bedarf abdecken sollen. Dies hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein mit Beschluss vom 08.01.2014 - 3 TaBV 43/13 entschieden.

Zeugnis

Ein „wohlwollendes“ Zeugnis schließt negativen Aussagen über Führung und Leistung nicht aus

 
Ein „wohlwollendes“ Zeugnis schließt negativen Aussagen über Führung und Leistung nicht aus

Berlin/Brandenburg, 7. November 2013 – Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschied: Der Arbeitgeber ist zwar verpflichtet, ein „wohlwollendes“ Zeugnis auszustellen. Das hindert ihn aber nicht, den Arbeitnehmer wahrheitsgemäß zu beurteilen. (10 Sa 1440/13).

 
 
Fortbildung

Rückzahlung der Fortbildungskosten unwirksam, wenn Klauseln nicht hinreichend bestimmt sind.

 
Rückzahlung der Fortbildungskosten unwirksam, wenn Klauseln nicht hinreichend bestimmt sind.

Berlin/Erfurt, 8. Januar 2014 – Das Bundesarbeitsgericht entschied: Unklare Klauseln zur Rückzahlung von Fortbildungskosten sind unwirksam! Das ergibt sich aus einem Urteil vom 6. August 2013 (9 AZR 442/12).

Betriebsräte

Air Berlin darf erst einmal nicht verkaufen

 
Air Berlin darf erst einmal nicht verkaufen

Berlin, 12. Dezember 2013 – Erfolg vor dem Arbeitsgericht Berlin: Air Berlin PLC & Co. Service Center KG darf ihr Servicecenter erst einmal nicht an einen externen Dienstleister veräußern.

 
 
Sozialrecht

Toilettenfrauen sind keine Trinkgeldbewacher

 
Toilettenfrauen sind keine Trinkgeldbewacher

Berlin, 15. Februar 2013 – Gute Nachrichten für Toilettenputzkräfte. Das Sozialgericht Berlin hat in seinem Urteil vom 29. August 2012 entschieden, dass auch für Toilettenfrauen der Tarifvertrag des Gebäudereinigerhandwerks gilt.

Kündigungsschutz

Wer ein gutes Zeugnis bekommt, dem muss auch gedankt werden

 
Wer ein gutes Zeugnis bekommt, dem muss auch gedankt werden

Berlin/Hamburg/München, 30. August 2012 – Das Arbeitsgericht München ist bei Arbeits-Zeugnissen von der Rechtssprechung des Bundesarbeitsgerichtes abgewichen! Das ergibt sich aus einem Urteil vom 22. März 2012 (23 Ca 8191/11).

 
 
Antidiskriminierungsrecht

Entschädigung auch fällig, wenn Chef niemand einstellt

 
Entschädigung auch fällig, wenn Chef niemand einstellt

Hamburg/Berlin/Erfurt, 23. August 2012 – Wer als Arbeitgeber in der Stellenausschreibung Mitarbeiter eines bestimmten Alters sucht, kann einer Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht dadurch entgehen, dess er am Ende niemanden eingestellt hat (8 AZR 285/11).

Lohn und Gehalt

Urlaub verfällt spätestens nach 15 Monaten

 
Urlaub verfällt spätestens nach 15 Monaten

Hamburg/Berlin/Erfurt, 7. August 2012 – Die Sache ist entschieden: Wer seinen Urlaub wegen Krankheit oder befristeter Rente nicht nehmen kann, darf ihn nur bis 15 Monate nach Ablauf des Urlaubsjahres ansammeln. So urteilten jetzt die Richter am Bundesarbeitsgericht (9 AZR 353/10).

 
 
Kündigungsschutz

Kettenbefristungen können unwirksam sein

 
Kettenbefristungen können unwirksam sein

Hamburg/Berlin/Erfurt, 18. Juli 2012 – Eigentlich dürfen Arbeitgeber einen befristeten Vertrag so häufig verlängern, wie sie möchten – wenn sie denn einen "Sachgrund" vorweisen können wie beispielsweise die Vertretung. Allerdings hat das Bundesarbeitgericht dieser Praxis einen Riegel vorgeschoben.

Antidiskriminierungsrecht

Vorsicht, Fristen-Falle bei Entschädigungen

 
Vorsicht, Fristen-Falle bei Entschädigungen

Hamburg/Berlin/Erfurt, 22. Juni 2012 – Wer wegen einer Diskriminierung bei einer Bewerbung Geld vom Unternehmen verlangt, muss eine starre Frist einhalten: Bewerber haben dafür genau zwei Monate Zeit.